Beziehungs- und Gefühlsbildung, ein Engagement des LFiSV

Beziehungs- und Gefühlsbildung, ein Engagement des LFiSV

Seit dem Schuljahr 2024 hat das Lycée für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ein neues Programm zur Aufklärung über das affektive, zwischenmenschliche und sexuelle Leben teil. Dieses Programm beginnt mit Sitzungen in kleinen, geschlechtsneutralen Gruppen und entwickelt sich dann zu Diskussionen in der ganzen Klasse.

Ziel ist es, einen geschützten, respektvollen und altersgerechten Raum für den Austausch zu schaffen.

In diesen Sitzungen behandeln wir Themen wie Beziehungen, Gefühle und Sexualität als gesellschaftliche Themen – nicht aus einer persönlichen Perspektive, sondern als Teil des sozialen Zusammenlebens. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Stereotype, Einvernehmen, Selbstachtung und Respekt gegenüber anderen zu fördern, ebenso wie für die Vielfalt der Lebenswege und die Rolle der Sprache in unseren Vorstellungen. Auch geltende gesetzliche Regelungen werden besprochen, um die Rechte und Pflichten jedes Einzelnen zu verdeutlichen.

Das pädagogische Konzept wurde sorgfältig von Frau Germa (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und Herrn Kretz (Philosophie) entwickelt, mit der Unterstützung von Frau Mounier, die die konkrete Umsetzung in Form von Workshops betreut hat. Die Sitzungen basierten auf interaktiven Materialien, insbesondere thematischen Karten, die als Ausgangspunkt für den Austausch dienten. Dieses partizipative Format fördert aktives Zuhören, gemeinsames Nachdenken und den offenen Austausch über gemeinsame Fragestellungen.

Das LFISV verpflichtet sich, diesen Ansatz in den kommenden Jahren fortzuführen und schrittweise auf weitere Jahrgangsstufen auszuweiten. Das Ziel ist eindeutig: Die Schule soll nicht nur ein Ort des akademischen Lernens sein, sondern auch ein Raum, in dem junge Menschen sich selbst besser kennenlernen, gemeinsam leben lernen und zu reflektierten, verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern heranwachsen.

 

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