Entdeckung des LibraryLab in Düsseldorf

Entdeckung des LibraryLab in Düsseldorf

Die Schülerinnen und Schüler (SuS) der Terminale AbiBac besuchten am 15. Oktober die Landesbibliothek am KAP (Konrad-Adenauer-Platz) in Düsseldorf. Neben dem unumgänglichen Schülercenter, wo die Sekundarliteratur zum AbiBac-Lehrplan eingesehen werden kann, lernten die SuS andere Bereiche der Bibliothek kennen: Filme, Hörbücher, Musik, Zeitungen, Zeitschriften, Kreativschmiede, Lernboxen, Musikstudio und vieles mehr. Hier die Schüler*inneneindrücke:

Wir haben uns gestern in der Stadtbibliothek Düsseldorf mit dem Teil des Reallabors beschäftigt. Das Reallabor ist dem Lernen in einem stillen Umfeld zur Konzentration bestimmt. In Tischgruppen können Lernende Platz nehmen. Der Freiraum und die minimalistische Einrichtung verhindern Ablenkung. Der ungetrennte Bereich öffnet zum Rest der Bibliothek, neben der CD-Abteilung. Daneben stand ein Klavier; Kopfhörer konnte man dazu an der Information abholen. Zudem befand sich auf der oberen Etage eine Außenterrasse, umgeben von der Büchersammlung, nach Themen sortiert. Besonders wissenschaftliche Literatur wie z.B. in Bereichen wie Geschichte, Philosophie, Medizin, Jura, dem Erlernen von Fremdsprachen aber auch selbstverständlich Deutsch, vorhanden.

Auf der Ebene, verteilt zwischen der Vielzahl an Regalen, befand sich ein Bereich mit Computerplätzen, sowie Leseplätze auf einer Sonnenbank. Auf dem Weg nach unten führte eine Treppe zur Rezeption, die an die DVD-Abteilung angrenzte. Doch besonders die Fremdsprachenabteilung erweckte unser Interesse, wo wir ein paar Romane durchblätterten. Ebenfalls war die angrenzende Kinderabteilung vielfältig und spielerisch eingerichtet, durch ein Baumhaus oder die Rheinbrücke im Nachbau inmitten einer Vielzahl an Büchern.

Die Bibliothek bereitet ein vielfältiges Erlebnis zwischen Wissen und Vergnügen zur Entspannung und zum Abschalten durch eine ruhige Atmosphäre im Gegenzug zu einem stressigen Alltag im Sinne einer interessanten Weiterbildung.

Während unserem Besuch in der Düsseldorfer Stadtbibliothek haben wir das LibraryLab besichtigt. Im LibraryLab kann man mit 3D-Druckern arbeiten. Dort lernen Besucher, wie man Dinge am Computer entwirft und programmiert und sie dann mit dem Drucker aus Kunststoff herstellt. Wer den 3D-Druck-Führerschein gemacht hat, darf die Geräte selbst benutzen. Den erhält man nach einer Einführungsveranstaltung. Das ist ab 16 Jahren möglich. Die Nutzung kostet nichts, wenn man eine Bibliothekskarte hat. Außerdem gibt es regelmäßig Workshops, in denen gezeigt wird, wie der 3D-Druck funktioniert und was man damit machen kann.

Die Bibliothek der Dinge ist ein äußerst ungewöhnlicher Teil der Bib. Dort kann man nämlich Alltagsgegenstände ausleihen, die man sonst nicht kaufen würde, die aber dennoch in manchen Fällen nützlich sein können. Zum Beispiel gibt es Kästchen mit „Kindergeburtstagspielsets“ oder auch Laminiergeräte.

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